Chakras - was ist das und hab ich sowas auch?

Chakras - was ist das und hab ich sowas auch?

Begriffe wie Chakra, Aura, Meridiane – die meisten haben schon davon gehört, doch oft fehlt eine konkrete Vorstellung davon, was damit tatsächlich gemeint ist. Das Wissen um diese Begriffe und ein grundlegendes Verständnis der energetischen Anatomie kann jedoch sehr hilfreich sein, um esoterischen Hokuspokus von fundierter Energetik zu unterscheiden und die Magie des energetischen Handwerks etwas zugänglicher zu machen.

Wir alle sind mit der Fähigkeit geboren, Energiefelder und Schwingungen wahrzunehmen. Vor allem jüngere Kinder nehmen die Aura wahr, im Laufe des Erwachsenwerdens geht diese Fähigkeit aber meist verloren. Dabei sind wir alle in der Lage zu spüren, welche Ausstrahlung eine Person hat. Wir alle kennen Menschen mit einer kraftvollen, positiven oder charismatischen Ausstrahlung, genauso wie solche die etwas Unangenehmes an sich haben, ohne dass wir genauer definieren könnten was es ist.

 

Vielleicht ist es Ihnen schon einmal so ergangen: Sie treffen jemanden, dem es z.B. emotional schlecht geht. Dabei kommt es nicht auf die Zeitspanne an, die sie mit dieser Person verbringen - ein kurzer Wortwechsel, ein Händeschütteln etc. genügt. Nach diesem Aufeinandertreffen fühlen Sie sich ausgelaugt und niedergeschlagen. Der Grund dafür ist, dass Energiefelder im zwischenmenschlichen Kontakt die Tendenz haben, Energielevels auszugleichen. Dem/der Bekannten geht es danach besser, Ihnen aber schlechter...

energetische Anatomie

Ihr „Energiekörper“ (auch Aura genannt) beginnt im inneren des physischen Körpers und strahlt in alle Richtungen nach außen aus. Die Aura besteht aus 7 Schichten unterschiedlicher Dichte, auch „feinstoffliche Körper“ genannt. Sie können sich den Aufbau der Schichten wie bei einer Zwiebel vorstellen. Da diese Schichten über den physischen Körper hinausragen, werden sie oft auch als Hüllen bezeichnet. Alles was lebt hat eine Aura, auch Tiere und Pflanzen. Höhere Aura-Ebenen sind jedoch nur bei Lebewesen mit einem Selbstbewusstsein ausgeprägt.

 

Die energetische Anatomie besteht aus folgenden Grundkomponenten:

  • Chakras (= Energiezentren): sie nehmen Energie (Prana, Chi) auf und verarbeiten diese
  • Meridiane bzw. Nadis (=Energiekanäle): sie transportieren feinstoffliche Energie durch den ganzen Körper
  • Aura (= Energiefeld): umhüllt alle Lebewesen, steht direkt in Verbindung mit den Chakren, beeinflusst unsere „Ausstrahlung“

Was ist ein Chakra?

Der Begriff Chakra bedeutet „Rad (aus Licht)“. Chakras sind kreisförmige Energiezentren bzw. Energiewirbel, die Energie aufnehmen und verarbeiten. Sie können mit dem menschlichen Auge nicht wahrgenommen werden. Es gibt unzählige Chakren von unterschiedlicher Größe und Bedeutung.

 

Je nach Lehre konzentriert sich die Energiemedizin auf 7 Haupt-Chakren (vedisches System Indiens) bzw. 9-12 wichtige Haupt- und Neben-Chakren (Prana Healing). Sie sind entlang des Körpers senkrecht angeordnet. Es gibt jedoch viele weitere kleinere Chakren, z.B. auf den Handinnenflächen, sowie unzählige Energiepunkte. Jedes Haupt-Chakra steht in Verbindung mit einer der Aura-Schichten.


 

Die Haupt-Chakras sind entlang des Körpers angeordnet

 

  • Chakras haben im Normalfall einen Durchmesser von ca. 10 bis 15 cm
  • Sie sind trichterförmig, einige weisen einen vorderen und rückwärtigen Aspekt auf
  • Das unterste Chakra (rot, Wurzelchakra) hat die niedrigste Schwingungsfrequenz, das oberste Chakra (rosa, Kronenchakra) weist die höchste Schwingung auf

Die 7 Haupt-Chakras im Überblick

Ein kurzer Überblick welche Haupt-Chakras es gibt, wo sie sich befinden, in welchen Bereichen sie auf  geistig-mentaler, emotionaler  Ebene wirken und mit welchen Organen und Bereichen des Körpers sie in Wechselwirkung stehen:

 

1  Wurzel-Chakra (rot):

  • Lage: zwischen Steißbein und Beckenknochen
  • Zuordnung: Lebenswille, Selbsterhaltungstrieb, Antriebskraft, Urvertrauen, Sicherheit, Existenz
  • Organe: Immunsystem, Muskeln, Sehnen, Knochen, Blut, Dickdarm

 

2  Sakral-Chakra (orange):

  • Lage: zwischen Nabel und Geschlechtsorganen
  • Zuordnung: Fortpflanzung, Sexualität, Kreativität, Schaffenskraft, Lebensfreude
  • Organe: Geschlechtsorgane, urogenitaler Trakt, Kreuzbein

 

3  Solarplexus-Chakra (gelb):

  • Lage: unter dem Brustbein
  • Zuordnung: Macht, Stärke, Wille, Selbstwert, Eigenverantwortung, Ausdauer, Handeln, Erfolg
  • Organe: Verdauungssystem, Bauchspeicheldrüse, Leber, Milz, Dünn- und Dickdarm, Galle

 

4  Herz-Chakra (grün):

  • Lage: Mitte des Brustkorbs
  • Zuordnung: Mitgefühl, Liebesfähigkeit, Beziehung, Toleranz, Selbstliebe, Verständnis
  • Organe: Atmungssystem, Kreislauf, Thymusdrüse, Herz

 

5  Hals-Chakra (blau):

  • Lage: Mitte des Kehlkopfes
  • Zuordnung: Kommunikation, kreativer Ausdruck, Führung, Weitergeben
  • Organe: Schilddrüse, Lymphsystem, Hals, Nacken, Schultern, Stimmbänder, Kehlkopf, Speiseröhre

 

6  Ajna-Chakra (violett):

  • Lage: zwischen den Augenbrauen
  • Zuordnung: Vorstellungskraft, Visualisierung, ganzheitliches Erkennen, klares Denken, Selbsterkenntnis
  • Organe: Hormonsystem, Hirnanhangdrüse, Nervensystem, Augen, Ohren, Gehirn

 

7  Kronen-Chakra (rosa):

  • Lage: Scheitel des Kopfes
  • Zuordnung: Intuition, Spiritualität, universelles Wissen, Berufung
  • Organe: Zirbeldrüse, Teile des Hypothalamus, Großhirnrinde

Chakras nehmen sowohl über die Sinnesorgane (physisch) als auch auf feinstofflicher Ebene (Schwingungen) Energie auf und verarbeiten bzw. verteilen diese im Energiefeld. Jedes Chakra arbeitet auf einer eigenen Schwingungsfrequenz und nimmt nur jene Energie auf, die mit der jeweiligen Schwingungsebene übereinstimmt. Chakren beeinflussen einander aber wechselseitig. Sie können ihre Größe verändern und auch energetisch verunreinigt oder teilweise blockiert sein.

Chakras sind Informationsspeicher

Chakras sind der eigentliche Grund, warum Energiemedizin funktioniert, weil sämtliche Informationen die sie je erhalten haben, gespeichert und damit verfügbar sind.

 

Feinstoffliche Energie ist durch bewusste geistige Absicht übertragbar und kann entsprechend gesteuert werden. Energie bzw. Prana folgt den Gedanken dorthin, wohin sich die Aufmerksamkeit konzentriert. Im Rahmen einer energetischen Behandlung werden die Chakras gereinigt, harmonisiert und bei Bedarf mit Energie versorgt. Weil das körperliche und emotionale Wohlbefinden unmittelbar mit dem Energiespiegel in Zusammenhang steht, ist die Arbeit an den Energiefeldern so wirkungsvoll und heilsam. Die Möglichkeit mit den Energiefeldern zu arbeiten geht weit über die physische und psychische Gesundheit hinaus und ist unweigerlich mit spiritueller Entwicklung verbunden.

 

Theorie und Praxis

Die Kenntnis von energetischen Strukturen und Modellen hilft uns dabei, die eigene Wahrnehmung besser einzuordnen und Zusammenhänge zu erkennen. Das sorgt für "Aha-Erlebnisse" und hilft uns dabei Erkenntnisse zu gewinnen.

 

Die Arbeit mit Chakren und Energiefeldern ist für mich daher EIN wichtiger Teil der energetischen Tätigkeit. Da ist aber noch mehr – z.B. die Seelenebene – und das macht die Sache erst richtig spannend und ergiebig. Es gibt also noch viel zu erkunden, viel zu entdecken, viel zu erleben. Dabei muss es nicht gleich um Erleuchtung gehen – aber etwas weniger Kummer und Schmerz und etwas mehr Lebensfreude, Energie und Gesundheit darf es schon sein!

 

Alles Liebe!

 

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